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Stop Wars – Gemeinsam gegen ihre Kriege
Demonstration gegen die Münchner Sicherheitskonferenz, Februar 2016

Demonstration gegen die Münchner Sicherheitskonferenz, Februar 2016

Unsere aktuelle Kampagne

Die Bundeswehr ist im Krieg, in Syrien, Mali, Afghanistan… Um noch mehr Krieg führen zu können, hat die Regierung beschlossen 130 Milliarden Euro zusätzlich für Waffen und Militär auszugeben. Schon jetzt sind hunderttausende Menschen gezwungen, vor diesen Kriegen aus ihrer Heimat zu fliehen. Deshalb haben wir im März 2016 die Kampagne „Stop Wars – gemeinsam gegen ihre Kriege!“ beschlossen, um dieser Kriegstreiberei Widerstand zu leisten. Die Politikerin, die im Bundestag für den nächsten Bundeswehreinsatz stimmt, den Waffenhersteller, der an den Kriegen verdient, oder den Bundeswehrstandort, von dem aus die Kriege vorbereitet werden – sie alle wollen wir öffentlich outen um den Protest gegen sie zu entfachen.

Aufruf „Krieg? Nicht in unserem Namen!“

Die Politik der deutschen Bundesregierung ist verantwortlich für Kriege in aller Welt. Wir stellen uns dagegen!

Die Bundeswehr ist mit über 3000 Soldatinnen und Soldaten in vielen verschiedenen Ländern der Welt stationiert – Tendenz steigend. So ist sie nicht nur in Afghanistan stationiert, sondern im Mittelmeer, in Mali, im Libanon, in der Türkei, in Syrien – in insgesamt 16 Ländern der Welt. Ganz offen wird mittlerweile gesagt, dass es dabei um die Absicherung und Durchsetzung von Handelswegen und machtpolitischen Interessen geht. Im Inland wird die Bundeswehr gegen Großdemonstrationen wie z.B. die gegen den G7-Gipfel 2015 in Elmau eingesetzt. Um diese Einsätze zu finanzieren, bekommt das Verteidigungsministerium über 30 Milliarden Euro pro Jahr und damit den zweitgrößten Haushalt aller Bundesministerien, während Geld für Bildung und Erziehung überall fehlt.

Damit die Zustimmung der Bevölkerung zu Kriegen wächst und die Bundeswehr ausreichend Nachwuchs bekommt, hat die Bundeswehr freien Zugang zu Schulen und Jobcentern, um sich dort als vermeintlich cooler und moderner Arbeitgeber mit tollen Karrieremöglichkeiten und hohen Löhnen darzustellen. Klar, dass die Bundeswehr da plötzlich eine Option wird, wenn sonst Ausbildungsplätze fehlen und das Geld nicht für ein vernünftiges Leben reicht.

Doch nicht nur in der Schule treffen wir auf die Bundeswehr. Viele deutsche Universitäten erforschen Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten für Marine, Luftwaffe und Bodenstreitkräfte. Passend zur steigenden Präsenz der Bundeswehr in der Welt, wird hierzulande immer mehr Stimmung für ein „starkes Deutschland“ oder gegen den „bösen Islam“ gemacht. Auch wird immer stärker gegen Flüchtlinge gehetzt. Dabei wird völlig außer Acht gelassen, dass die Politik Deutschlands dafür verantwortlich ist, dass Millionen Menschen ihre Heimatländer verlassen müssen.

Mit dieser Ausweitung der Kriegshetze im Innern und der steigenden Aggression Deutschlands nach Außen sind wir nicht einverstanden. Wir stellen uns gegen Krieg und die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft. Das alles geschieht nicht in unserem Namen!

Wir fordern:

  • Stopp aller Auslandseinsätze der Bundeswehr
  • Stopp aller deutschen Rüstungsexporte
  • Stopp aller Rüstungsvorhaben
  • Geld für Bildung statt für Rüstung, Krieg und Militär
  • Bundeswehr raus aus Schulen, Hochschulen und Arbeitsagenturen
  • Für eine rein zivile Forschung und Bildung im Sinne des Friedens
  • Solidarität mit den Geflüchteten – Unsere Willkommenskultur heißt gemeinsam kämpfen

Hier kannst Du den Aufruf unterstützen und bekommst mehr Infos: www.gegenkrieg.jetzt

Mehr Informationen

Aktuelle bundesweite Infos zur Kampagne, z.B. Aktionsberichte, Outings, Materialien und POSITIONs-Artikel findet ihr auf unserer bundesweite Kampagnen-Website: www.stop-wars.de

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Termine

 
Mittwoch (!), 17.05.2017, 19:30 Uhr-21:00 Uhr, KommTreff
Wöchentliches Gruppen-Treffen der SDAJ
Politische Diskussionen zur Situation bei uns in Schule, Uni und Betrieb und Planung von gemeinsamen Aktionen. Du kannst gerne vorbei kommen!


Do., 18.05.2017, 19:00 Uhr-21:00 Uhr, Eine-Welt-Haus (Raum 211/212)
Aufstieg und Zerfall des deutschen Europa. Mit dem Autor Tomasz Konicz
Die ökonomische Überlegenheit Deutschlands in der Europäischen Union ist in einen politischen Führungsanspruch umgewandelt worden. Dabei stehen die Interessen der deutschen Exportindustrie immer im Mittelpunkt. Die Folgen dieser Politik sind bekannt. Während in Südeuropa die Existenz von immer mehr Menschen zerstört wird, zeigen sich auch in Deutschland durch die Ausweitung des Niedriglohnsektors die Folgen der Krise. Um so mehr sollten sich die Europäer nicht gegeneinander ausspielen lassen, sondern ihre Kämpfe internationalisieren.
Eine Veranstaltung der Akademie der Nationen (Caritas) und der jungeWelt-Leserinitiative München


Mo., 22.05.2017, 18 Uhr, Gewerkschaftshaus
Wie weiter gegen das bayerische Ausgrenzungsgesetz?
Information zum weiteren juristische Vorgehen mit Dr. Michael Bihler (Anwalt), Prof. Dr. Andreas Funke (Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg) und Dr. Klaus Hahnzog (angefragt). Sowie: Informationen zur Umsetzung des Gesetzes in Bayern und über die Forcierung der Leitkulturpflicht auf Bundesebene. Und: Informationen über Aktivitäten!
Einladerkreis des Bündnisses gegen das bayerische Ausgrenzungsgesetz


Di., 23.05.2017, 18:00-19:00 Uhr, Stachus (Karlsplatz)
Wöchentliche Mahnwache gegen Abschiebungen nach Afghanistan
AGABY e.V., Bayerischer Flüchtlingsrat, GEW, IG – InitiativGruppe e.V. und SchlaU-Schule rufen dazu auf, ein Zeichen zu setzen gegen die Abschiebungen nach Afghanistan und in andere Kriegsgebiete sowie gegen Arbeits- und Ausbildungsverbote für Geflüchtete.


Do., 25.05.2017, 18:15 Uhr-21:00 Uhr, KommTreff
Wöchentliches Gruppen-Treffen der SDAJ
Politische Diskussionen zur Situation bei uns in Schule, Uni und Betrieb und Planung von gemeinsamen Aktionen. Du kannst gerne vorbei kommen!


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